Eine berufsbegleitende  1 1/2 jährige zertifizierte  Weiterbildung zum/zur „Päd-agogischen Kampfkunstmentor/in“ ist für die Zielgruppe erfahrener Kampfkünstler/innen in konkreter Planung .

Voraussichtlicher Beginn: Herbst 2021

Bildungskooperative
Psychosoziale Kampfkunst

„Päd-agogisches Kampfkunstmentoring“ als Methode  fordert und fördert die Persönlichkeitsentwicklung und soziales Lernen durch einen gelungen Transfer von der Kampfkunst zur Lebenskunst . Die möglichen Anwendungsbereiche finden sich in der offenen, stationären und schulischen Kinder und Jugendarbeit sowie in der unterstützenden Begleitung von Erwachsenen innerhalb herausfordernder Lebensprozesse.

Es ist:

niederschwellig – handlungsorientiert – verhaltensnah – körper- und bewegungsbasiert -wahrnehmungsschulend – kompetenzfördernd – störungssensibel – ressourcenorientert – systemisch und ganzheitlich – kraftvoll und erlebnisintensiv – achtsamkeitsbasiert und bodenständig

Päd-agogische Kampfkunst -Mentor_innen sind befähigt

mit ihrer Zielgruppe Einzel- und Gruppeninterventionen/Maßnahmen/Projekte durchzuführen.Sie können diese Interventionen/Maßnahmen/Projekte planen, gestalten, durchführen, auswerten und reflektieren. Ihre Kampfkunst und die darin enthaltenen Techniken, Lehrmethodika und Philosophischen Aspekte, können sie mit den Erfordernissen der professionellen sozialen Arbeit verknüpfen.

Die Inhalte der Weiterbildung orientieren sich dabei an der Grundfrage „Was braucht der Mensch, um ganzheitlich, entwicklungsorientiert lernen zu können“.

Inhaltliche Konzeption und Rahmenbedingungen werden im Frühjahr 2020 an dieser Stelle veröffentlich.

Was erwartet Dich jedenfalls:

  • Vertiefte Auseinandersetzung mit Dir selbst und Deiner Kampfkunst (Klarer Blick, Präzision)
  • Intensivierung Deiner eigenen Übungspraxis (Ernsthaftigkeit und Bemühen)
  • Stilübergreifendes Lernen und Erfahren (Vertrauen und Neugier)
  • Grundprinzipien, Funktionalitäten und Wirkweisen von Kampfkunsttechniken (Analyse)
  • Erkennen, Entwickeln, Steuern und Begleiten von Lernprozessen (Methodik und Didaktik)
  • Professionelle Verknüpfung von Kampfkunst und Sozialer Arbeit (Fachsprache, Systemisches Denken und Arbeiten)
  • Relevante Einblicke in Bezugswissenschaften und- Disziplinen( Neurobiologie, Traumapädagogik, Gewaltprävention)
  • Auseinandersetzung mit dem Prinzip „Ishin-Denshin“ und der Methode des „Mentoring“ (Rollenverständnis- und wahrnehmung)
  • Projektentwicklung und Management
  • Qualitätssicherung

Bei Interesse an der Weiterbildung kannst Du schon jetzt eine Länderkoordinationsstelle kontaktieren und wirst am Laufenden gehalten.